aktuelle Ausstellung
seit 2022

Max Slevogt

Geträumte Abenteuer
Jubiläumsausstellung

 
Vom mÀrchenhaften Orient zum Wilden Westen von Amerika

Aus der Druckgrafiksammlung von Wieland SchĂŒtz

FĂŒnfte und zugleich letzte JubilĂ€usausstellung

Die Ausstellung „GetrĂ€umte Abenteuer“ stellt Radierungen und Lithographien von Max Slevogt (1868-1932) aus der Sammlung Wieland SchĂŒtz zu diesem Thema zusammen. Es sind BĂŒcher, EinzelblĂ€tter oder Teile aus Mappenwerken, wie „Ali Baba“ (1903), „Schwarze Szenen“ (1906), „Coranna“ von W. Claire (1907), „Lederstrumpf“ (1909), „Der WaldlĂ€ufer“ von G. Ferry (1921), „Sindbad der Seefahrer“(1908) und „Die Inseln Wak Wak“ (1921).

2021

Julia Braun

SERIEN

 
Wir zeigen Bilder aus allen bisher bei uns ausgestellten Werkgruppen (2009 Polaroids, 2011 behutsam, 2013 more than mongolia, 2015 birds flying high und 2017 Ladakh – surrender to stillness) sowie neu entstandene Mondfotografien und erstmal auch ein zeichnerisches Werk (siehe Bild) der Absolventin des Lette Vereins. So ergibt sich eine Werkschau, die sich ĂŒber mehr als ein Jahrzehnt erstreckt. Treu geblieben ist sich Julia in ihrer schwebenden und zarten, fast streichelnden Art, ihre Umgebung wahrzunehmen und festzuhalten. In jeder Gruppe legt sie jedoch immer einen neuen Aspekt, UnschĂ€rfe, Farbe oder Überblendungen. Die letzten Arbeiten zeigen erst eine extreme Distanz: Julias Objekt ist der Mond. Am Ende steht eine Introspektion, eine Befreiung von der Ă€ußeren Abbildung, Julia beginnt zu zeichnen. Und auch hier erkennt man ihre höchst eigene sanfte, hingebende Herangehensweise.
(M. Hassenpflug, 24.09.2021)

www.juliabraun-fotografie.com

2020

Eva Pietzcker

Neue Holzschnitte

 
Falls jemand unter Kulturentzug leiden sollte, aber nicht weit weg fahren möchte, ist herzlich eingeladen, die neuen Holzschnitte unserer lieben Freundin Eva Pietzcker anzuschauen. Sie sind brillant und klar. Und geben einem Ruhe und Gelassenheit.

Eine Textstelle aus Byung-Chul Hans empfehlenswerter EinfĂŒhrung „Philosophie des Zen-Buddhismus“ (Reclam, 2002, S. 74 f.) finden wir zu diesen Bildern passend:

„YĂŒn-chien rahmt sein Bild In die ferne Bucht kommen Segelboote zurĂŒck in die Worte ein: „Grenzenloses Land kommt in die Haarspitze des Pinsels herein. Segel sind in den herbstlichen Fluß gefallen und verborgen im abendlichen Dunst. Der letzte Abendschein ist noch nicht erloschen, doch beginnen schon die Lampen der Fischer zu flimmern. Zwei Greise in einem Boot sprechen gelassen vom Land Jiang-nan.“ Grenzen-los ist die Landschaft deshalb, weil sie fließt. Der abendliche Dunst verhĂŒllt die Segel. Vom herbstlichen Fluß ist das Boot kaum zu unterscheiden. Hell und Dunkel vermischen sich. Und wo das grenzenlose Land in die Pinselspitze hineinkommt, ist der Maler die Landschaft. Er malt sich weg in die Landschaft. Der Maler spiegelt die Landschaft niemandig in sich. Die Landschaft malt die Landschaft. Sie fĂŒhrt den Pinsel.“

Eva Pietzcker, geb. 1966, arbeitet vor allem an Darstellungen unberĂŒhrter Landschaften mit druckgraphischen Mitteln, vor allem der Technik des japanischen Holzschnitts. In ihren Arbeiten versucht sie EindrĂŒcke von Einfachheit und UrsprĂŒnglichkeit wiederzugeben.

www.pietzcker.de

Die Holzschnitte können auch erworben werden, zu sehen sind sie bis zum 12. Februar zu unseren Öffnungszeiten.

2020

WILLIAM NICHOLSON (1872-1949)

WHO´S WHO IN GROSSBRITANNIEN UND DEM REST DER WELT UM 1900
ALS BREXIT NOCH EIN FREMDWORT WAR

 
In der Ausstellung zeigen wir aus der Sammlung von Wieland SchĂŒtz Arbeiten des zu interessanten englischen JugendstilkĂŒnstlers William Nicholson (1872-1949). Die ausdrucksstarken Farbholzschnitte zeigen historische PortrĂ€ts – von der Queen Victoria ĂŒber Rudyard Kipling, Eleanora Duse und den deutschen Kaiser zum typischen britischen „Bobby“ und „Horse Guard“.

(Abbildung: William Nicholson, H.M. The Queen (Königin Victoria), 1897

2020

Ulugbek Ahmedov

Ins Ferganatal

 
Ulugbek Ahmedov, 1967 geboren in Kokand, Usbekistan

Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden KĂŒnste, St. Petersburg Gaststudium bei Franz Erhard Walther, Hochschule fĂŒr Bildende KĂŒnste, Hamburg lebt und arbeitet in Hamburg

www.ahmedov-skulpturen.de

2019

Susanne Ruoff

Schichtungen

 
Samstag, 31. August 2019, 12 Uhr

Susanne Ruoff, geboren 1959 in Köln, studierte von 1981-1986 Malerei an der Hochschule der KĂŒnste Berlin bei Prof. Bachmann. Schon wĂ€hrend der Studienzeit entwickelten sich ihre Arbeiten aus der FlĂ€che heraus in die DreidimensionalitĂ€t, zunĂ€chst als Collage, dann als Objekte aus gefundenen Materialen.
Heute ist Holz das hauptsĂ€chlich verwendete Material. Die Arbeiten hĂ€ngen an der Wand oder von der Decke und dehnen sich gleichzeitig in den Raum aus. Wie Linien auf dem Papier, werden die Umrisse abstrakter Formen in den Raum gezeichnet, wobei die Leere zwischen den einzelnen Teilen integraler Bestandteil der Objekte ist. Immer ist das Moment der Bewegung der LinienfĂŒhrung inhĂ€rent, zudem in der Staffelung und der Doppelung der Formen durch Schattenwurf, und schließlich in der Beweglichkeit der frei hĂ€ngenden Arbeiten selbst.

http://susanne-ruoff.de

2019

Rebecca Raue

Visionen bauen

 
Rebecca Raue hat bei Georg Baselitz und Rebecca Horn an der UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin studiert. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und öffnen den Raum fĂŒr inneres Reisen und Reflexion. Sie fungieren als Spiegel, sind Momentaufnahmen, die auf komplexe gesellschaftliche Inhalte verweisen und gleichzeitig ganz individuelle Geschichten erzĂ€hlen. Durch Figuren, Farben und Textfragmente gelingt es der KĂŒnstlerin, die Betrachterinnen und Betrachter auf spielerische Weise mit den eigenen inneren Landschaften zu konfrontieren und ihnen Mut zum Austausch zu machen. Auch regt sie zur Kontemplation ĂŒber die Zukunft an – insofern kann der Titel der Ausstellung „Visionen bauen“ durchaus als Aufforderung verstanden werden.

2019

Bodo Rott

In die feuchten Wälder gehen

 
Der MeisterschĂŒler (*1971 in Bayern) von Johannes GrĂŒtzke und Klaus Fußmann entwickelte seine Malerei stĂ€ndig weiter; er ist ein Energiewunder an malerischer und zeichnerischer KreativitĂ€t. Vertiefte er sich vor einer Weile in die Technik der Lithografie, ist es zur Zeit u.a. die seltene Kunst Monotypie. Seine aktuellen großformatigen ÖlgemĂ€lde (siehe Bild) spielen verblĂŒffend mit der Tiefe des Raumes und nehmen dabei leichtfĂŒĂŸig Bezug zur Kunstgeschichte. AufwĂ€ndig gestaltete Details werden verschwenderisch eingesetzt, das Auge will einem beim Betrachten schier ĂŒbergehen. Eine intelligente Verspieltheit gepaart mit technischer Meisterschaft sind Bodos Kennzeichen. Wahrnehmung, Perspektive und die Grenzen der flĂ€chigen Malerei sind immer seine Themen.
Mehr zu Bodos Bildern auf: www.bodorott.de

2018

Sascha Kürschner

Die persönliche Anwesenheit ist nicht erforderlich

 
Sascha KĂŒrschner (1967 in Dachau geboren) lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Malerei an der UdK, Berlin. KĂŒrschners Werk umfasst Malerei, Zeichnung, Objekte, Video, Fotografie sowie Installationen. Er versteht seine Arbeit als eine Art Bestandsaufnahme und seismographische Reflexion ĂŒber die conditio humana. Ein Versuchsfeld im SpannungsverhĂ€ltnis von Freiheit/Sicherheit, Chaos/Ordnung, Hoffnung/Angst. PrĂ€sent, wenn auch nicht immer dargestellt, sind Menschen oder Menschliches. Alles kreist um das ewige, rauschhafte Thema der aufgewĂŒhlten Herzen mit Verweisen auf deren Schattenseiten. Eine kĂŒnstlerische ErzĂ€hlung die die Wunden bemerkt, aber nicht den Finger hineinlegt. Ähnlich dem Judo, wo man zunĂ€chst das Fallen erlernt, handeln KĂŒrschners Arbeiten vielleicht vom Fallen, oder dem Moment kurz davor oder danach. Die Ergebnisse seiner kĂŒnstlerischen Erkundungen waren in zahlreichen Ausstellungen im In und Ausland zu sehen.

www.saschakuerschner.com

2018

Daniela Pukropski

horizontal

 


bis 08.09.2018









(Abbildung: I-2014, 43 x 30 cm, Öl auf Karton/MDF)



2018

Lovis Corinth

Götter und Helden
Sammlung Wieland Sch

 
Wieland SchĂŒtz, Kenner und Sammler von Druckgraphiken, hat schon zweimal seine SchĂ€tze bei uns gezeigt. Ihm macht das viel Spaß, uns alle erfreuen seine kaum bekannten Pretiosen. Wann kann man denn bitteschön ein Mappenwerk einmal ausgiebig und gerahmt in GĂ€nze bewundern? Eben! Lovis Corinth (1858-1925) war nicht nur ein großer Maler, er schuf auch viele einzigartige Drucke, von denen 12 Radierungen aus dem Zyklus „Antike Legenden“ fĂŒr kurze Zeit bei uns zu sehen sein werden.

2017

Ulugbek Ahmedov

Figurationen – Keramik

 
bis 27.01.2018

2017

Julia Braun

LADAKH
surrender to stillness

 
Fotografien von Julia Braun

 www.juliabraun-fotografie.com

2017

Alexej Tchernyi

BILDNISSE IM PAPIER

 
Alexej Tchernyis Pinsel ist das Cuttermesser. Seine Imagination vollzieht sich im Millimeterbereich der PapierstÀrke. Seine unglaublichen Werke sind zunÀchst unsichtbar. Dann erscheinen sie wie mÀrchenhafte Magie. (Abbildung: Kirschen, Auschnitt, Papier, 2016)

2016

Eva Pietzcker

HOLZSCHNITTE

 
Eva Pietzckers Holzschnitte entdeckten wir durch ein tolles Buch im Vacat Verlag, Potsdam (Eva Pietzcker: Berge und FlĂŒsse – Japanische Holzschnitte, http://www.vacatverlag.de/titel/berge-und-fluesse/). Nach einem sehr schönen Werkstattbesuch konnten wir diese Ausstellung mit Eva Pietzcker verabreden.

Der Werkzyklus „Berge und FlĂŒsse“ der in Berlin lebenden KĂŒnstlerin Eva Pietzcker fasziniert durch einen vollkommen neuen Blick auf eine zutiefst vertraute Welt.

Die in der Technik des japanischen Holzschnitts geschaffenen Drucke zeigen nur das, was das Auge sieht — und dennoch erblicken wir in den Bildern unsere Umgebung wie zum ersten Mal. In siebenjĂ€hriger Arbeit entstand eine Reihe von Holzschnitten, die auf Reisen in Deutschland, Nordamerika und Japan vor Ort gezeichnet und im Atelier in Holzblöcke geschnitten und gedruckt wurden. Eva Pietzcker arbeitete schon wĂ€hrend ihres Kunststudiums mit Schwerpunkt auf Druckgraphik. 2003 erlernte sie in Japan die Technik des traditionellen japanischen Holzschnitts mit Wasserfarben und Handabreibung, die sie in den folgenden Jahren in ihren dadurch stark malerischen Holzschnitten zu handwerklicher Perfektion brachte. Der Buchtitel „Berge und FlĂŒsse“ (shan chuan), steht im Chinesischen fĂŒr Landschaft und bedeutet sehr viel mehr als nur deren Abbildung.

Das Werk zeigt einen Wechsel von farbigen und schwarz-weißen Kompositionen zwischen Realismus und Abstraktion. Niemals verlĂ€sst die KĂŒnstlerin das Feld der unmittelbaren, intensiven Erfahrung. (Text: Vacat Verlag)

www.pietzker.de

2016

Radierungen von Max Slevogt

„Die Zauberflöte”
unter Verwendung der originalen Notenschrift Mozarts, Paul Cassirer, Berlin 1920

 
„Die Zauberflöte“, Oper von Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder.

1791 UrauffĂŒhrung in Wien, ein Jahr vor Mozarts Tod. 1792 deutsche ErstauffĂŒhrung konzertant in Zittau. Szenische ErstauffĂŒhrung in Augsburg. 1789 erster und einziger Besuch Mozarts in Berlin. 1794 ErstauffĂŒhrung der Zauberflöte in Berlin. 1816 Karl Friedrich Schinkel entwirft die berĂŒhmten BĂŒhnenbilder mit dem nĂ€chtlichen Sternenhimmel fĂŒr die Königliche Oper. 1872 Mozarts originale Notenschrift zur „Zauberflöte“ gelangt in die Preußische Staatsbibliothek.1920 entstehen die Radierungen und die Aquarelle zur Zauberflöte von Max Slevogt in Berlin. 1928 Slevogt entwirft die BĂŒhnenbilder fĂŒr eine Neuinszenierung an der Staatsoper.

Zu den ausgestellten Graphiken von Max Slevogt (1868-1932).
Der Radier-Zyklus und die Aquarelle entstanden beide 1920 in Berlin, die Radierungen als 17. Werk der „Pan“-Presse bei Paul Cassirer (Werkverzeichnis RĂŒmann 67, Söhn 230-276), die Mappe mit den 14 Aquarellen als 25. Druck der MarĂ©es-Gesellschaft im Lichtdruck-Verfahren nach den Originalen in der Kunsthalle Mannheim (Werkverzeichnis: RĂŒmann 66a, Rodenberg 369). Auflagen: Radierungen 100 Exemplare, Mappe mit Aquarell-Lichtdrucken 300 Exemplare. Die Radierungen sind in bedeutenden öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter Kupferstichkabinett Berlin, Albertina Wien und Museum of Modern Art, New York.

2016

Regina Poly

LICHTSCHNITTE – FARBIG UND TRANSPARENT
Papierarbeiten der Landschaftsarchitektin Regina Poly (1942-2014)

 
Mit einer EinfĂŒhrung von Hanns Zischler

„Regina Polys Scherenschnitte sind nicht nur Kunstwerke eigenen Rechts, sondern auch urbanistische Analysewerkzeuge: Polys Raumabstraktionen machen schlagartig sichtbar, was etwa Problem und Chance des Kulturforums sind. In ihrer Sicht der Neuen Nationalgalerie liegen die Bauten des Potsdamer Platzes wie bunte Überseefrachter in einem Hafenbecken. Entfernte man, wie Poly es tut, den Wirrwarr aus Straßen, Bushaltestellen, BĂ€umchen, HĂŒgeln, Buckeln und Parkbuchten, hinter denen die ohnehin heterogene Architektur optisch versandet, entstĂŒnde eine wohltuend klare, die disparaten Elemente zusammenbindende LeerflĂ€che.“
Niklas Maak.

www.alpheus-verlag.de

2015

Kim Reuter

Malerei

 
Über den Bildern von Kim Reuter liegt eine intime Stille, sie strahlen Ruhe und Gelassenheit aus. Die Sujets der KĂŒnstlerin sind vor allem die klassischen: PortrĂ€t, Landschaft, Interieur und Stillleben. Doch sie hĂ€lt sich nicht an Klassifizierungen: Die Dinge ĂŒberschneiden sich, Grenzen sind fließend. Die Farbigkeit wirkt „wohltemperiert“, ihre physiognomischen Ausdrucksmöglichkeiten sind vielfĂ€ltig. Hinzu kommt das virtuose Spiel des Lichts: weite, fast monochrome Himmel, Reflexe auf dem Wasser, die zahllosen GrĂŒntöne einer Waldlandschaft, die Modellierung eines Gesichts. All das geschieht weitab von detailversessenem Naturalismus: Ihre Bilder sind streng gebaut, Farbfleck reiht sich an Farbfleck, Bildausschnitte wirken wie autonome abstrakte GemĂ€lde. Die feinsinnige, intelligente und zugleich sensible Malerei berĂŒhrt in ihrem Gesamtklang zutiefst.
(Quelle Jovis Verlag)

Die Ausstellung ist weiter zu sehen bis zum 31.01.2016

www.kimreuter.de

In den Öffnungszeiten:

Mo – Fr 9 – 19 Uhr

Sa 9 – 14 Uhr


2015

Julia Braun

birds flying high

 
www.juliabraun-fotografie.de

2014

Ulugbek Ahmedov

O.T.

 
Ulugbek Ahmedov studierte an der Akademie der KĂŒnste in St. Petersburg und absolvierte ein Gaststudium bei Franz Erhard Walther an der Hochschule fĂŒr bildende KĂŒnste Hamburg. Es ist seine zweite Ausstellung in unserer Buchhandlung.

www.ahmedov-skulpturen.de

2014

Kwang Lee

Aquarelle
Schlachtensee |Krumme Lanke | Fischtal

 


2014

Max Slevogt

ILIAS
Homers Epos vom Trojanischen Krieg, 2 lithographische Zyklen

 
Max Slevogt (1868 – 1921) war ein besessener Maler und Zeichner. Auch als Buchillustrator hat er ein beachtliches Werk hinterlassen.

Wieland SchĂŒtz, Berliner Sammler von Druckgrafiken, zeigt zum ersten Mal zwei Zyklen dieser seltenen Arbeit.

Vernissage: 12 Uhr

Dauer der Ausstellung:

3.05. – 14.06.2014

Öffnungszeiten: Mo – Fr. 9 – 19, Sa 9 – 14 Uhr

2014

Tan Kadam

Freisteller

 
Tan Kadams Freisteller-Photographien wirken im ersten Moment sachlich, klar und dokumentierend. Man glaubt etwas Vertrautes zu sehen: Pflanzen. Doch trotz der akribisch festgehaltenen kleinen Details wird ihre Echtheit in Frage gestellt. Sie sind nicht verortet, sie haben (bis auf wenige Ausnahmen) keinen Boden, keinen Bezug zur Umwelt, werfen keinen Schatten. Sie sind befreit von Zeit- und Raumbezug. Das FigĂŒrliche tritt beim zweiten Blick in den Hintergrund und die Leere rĂŒckt in den Fokus. Absence. Die Abwesenheit des natĂŒrlichen Rahmens erschafft eine neue PrĂ€senz: Die der Abstraktion. Das isolierte Motiv, freigestellt auf ultraweißem Grund, wirkt hyperreal. Erzielt wird dieser hyperreale Effekt durch den Herstellungsprozess der Fotos. Die Titelgebende Freistellung spielt sich bereits in der Natur ab: Ein weißer Stoff trennt die Pflanze von der Umwelt, die mit unterschiedlichen TiefenschĂ€rfen fotografiert wird. Durch die verschiedenen Fokussierungen und dem Zusammenspiel von natĂŒrlichem und kĂŒnstlichem Licht wird eine ÜberschĂ€rfe erzielt, durch die sich die Fotos auszeichnen.

Der KĂŒnstler:
Tan Kadam ist 1968 in Stuttgart geboren, in Istanbul aufgewachsen, lebte viele Jahre in Paris und pendelt heute zwischen Berlin, Paris und Istanbul.

www.tankadam.com

2013

Edward B. Gordon

Betrachtungen eines Außenseiters II

 
Sehr viele kennen den Berliner KĂŒnstler Edward B. Gordon. Manche Leser der „Zeit“ erinnern sich vielleicht an ein komplettes Heft, das er illustrierte, und Leser der Taschenbuchausgabe von Moritz von Uslars „Deutschboden“ haben sicher noch das Cover vor Augen, das Edward B. Gordon beisteuerte. Doch die allermeisten, mehrere Tausend sind es jeden Tag, verfolgen den tĂ€glichen Blog http://edwardbgordon.blogspot.de/ oder haben ihn abonniert, und bekommen so Tag fĂŒr Tag das „Bild des Tages“ auf den Rechner geschickt. An jedem einzelnen Tag malt Edward B. Gordon sein Berlinbild, und das seit mehr als sechs Jahren! In dieser Zeit hat sich Gordon mit seinen Ansichten die Herzen seiner Abonnenten erobert und zugleich ein Werk geschaffen, das in dem Buch „Edward B. Gordon – Bilder einer Stadt“ (Kein & Aber) einen Beobachter der Metropole vorstellt, wie es ihn seit Lesser Ury nicht mehr gab. Seine Tagesbilder wie auch seine grĂ¶ĂŸeren, auch ganz großen Formate, zeigen sehr gerne Bewohner der Hauptstadt inmitten ihrer Architektur. Es ist das Licht, das Edward B. Gordon so meisterhaft einsetzt, das den Personen eine magische IntimitĂ€t und den GebĂ€uden eine so erstaunliche GegenwĂ€rtigkeit gibt. Edward B. Gordon kondensiert dabei einen Moment, und die von ihm gesetzten Lichtreflexe machen diesen zu „unserem“, das Bild wird, wie Frank Schirrmacher in seiner Einleitung zu „Bilder einer Stadt“ treffend geschrieben hat, zu „unserem Bild“ unserer Stadt.

2013

Daniela Pukropski

Landschaften

 


2013

Julia Braun

more than us
mongolia

 
Mit Musik von Marcel und Herr Wiesner

http://www.juliabraun-fotografie.com/

2012

Bernd Baader

Lesen und Musizieren
Malerei mit Chinesischer Tusche

 
Bernd Baader (*1937) studierte Grafik und Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Danach begann seine berufliche TĂ€tigkeit als Grafikdesigner im Süddeutschen Rundfunk Stuttgart (heute SWR).

Seit 1975 beschĂ€ftigt er sich neben seinem Beruf intensiv mit dem Dadaismus. Sein Onkel, Johannes Baader, war Mitbegründer dieser Bewegung. Es entstanden in einer ForschungstĂ€tigkeit eine Rundfunksendung über den Berliner Dadaismus sowie Dokumentationsausstellungen und VortrĂ€ge in Freiburg und Stuttgart in Zusammenarbeit mit den Musikhochschulen.

1979 begann Bernd Baader mit der Aquarellmalerei und fand neue Wege zur Landschaftsdarstellung. Etwa 1985 wandte er sich der Tuschemalerei zu. Seine BeschĂ€ftigung mit der japanischen Sprache und den Wurzeln der hebrĂ€ischen Sprache im Werk des Philosophen Friedrich Weinreb und durch das Schreiben der Schriftzeichen mit Pinsel und Feder war er angeregt, eigene Techniken und kalligraphische Ausdrucksformen fĂŒr seiner Malerei zu entdecken und weiter zu entwickeln. Die Darstellung des Menschen rĂŒckte nun in das Zentrum und fand Ausdruck in verschiedenen Motivzyklen und Bewegungsstudien.

Etwa 40 Ausstellungen sind seit 1982 an vielen Orten gezeigt worden.

2012

Matthias Röhrborn

Caravan

 
Matthias Röhrborn:
1968 geboren in Berlin, lebt in Berlin
1989-1996 Studium der Malerei an der Hochschule der KĂŒnste Berlin, MeisterschĂŒler
1995 Austauschstipendium School of Fine Art, Winchester, England


"Caravan 30",
Öl auf Leinwand,
2012,
35 x 35 cm

www.roehrborn.net

2012

Carolin Wachter

natura-naturata-naturans II
Porzellan und Fotografie

 
Welche Rolle spielt der Mensch innerhalb des Systems „Natur“ und wo ist sein Platz zu finden? Was ist NatĂŒrlichkeit?

In den Arbeiten untersuche ich das VerhĂ€ltnis von Subjekt und Landschaft. In der Natur erzeugt ein Strommast, eine Straße, ein Viehwasserfass - also Instrumente des Menschen - ein mir vertrautes GefĂŒhl. Diese GegenstĂ€nde machen deutlich, dass der Mensch sich innerhalb der Natur eingerichtet hat und abhĂ€ngig von dieser, in ihr lebt. Es gibt Verweise auf den Menschen und seine Kultur. In diese Landschaft fĂŒge ich Objekte oder Handlungen ein. Das subjektive Ausloten von NĂ€he und Distanz zur Umgebung wird in unterschiedlicher Weise in realer und dargestellter Landschaft von mir bearbeitet.
Der Naturbezug in meiner Arbeit stellt sich durch Material, Ort und Herangehensweise her. Ich verwende Porzellan, Fotografie und Video, um ortsbezogene Situationen zu inszenieren.

*natura naturata (geschaffene Natur) – natura naturans (schaffende Natur)

www.carolinwachter.com

2011

Kim Reuter

Malerei

 
Mehr Info unter: www.kimreuter.de

2011

Beatrix Grohmann

Malerei

 


2011

Julia Braun

behutsam

 
„Das intime, private Format dieser Arbeiten lĂ€sst den Betrachter nĂ€her rĂŒcken und Details der komplexen Bilder entdecken. In welchen RĂ€umen wird da gesucht? Das ist schwer zu sagen, wir sehen Teile von Landschaften, ohne diese an einer Horizontlinie festmachen zu können. Stattdessen sehen wir Einschreibungen und Schraffuren, die die Verortung freilich nicht weiterfĂŒhren. Wir sehen Figuren und Objekte, wie z.B. BlĂ€tter und BlĂŒten von Pflanzen, die sich in diesem von Farbe gefĂŒllten, nur vom Passepartout begrenzten Raum, wie im Schwebezustand aufhalten. Julia Braun prĂŒft in ihren Collagen, wie die Erfahrung, die man aus der Ferne mit in die Heimat nimmt sich durch den Alltag daheim wieder verĂ€ndert. Diese Transformation findet seine formale Entsprechung in dem Überblenden von fotografischen Ebenen. Eine Ebene nimmt als Ausgang in jedem dieser Bilder ein Photo von einem konkreten Ort oder einer Begebenheit. Hinzu treten die Abbilder von Pflanzenfunden oder Geschriebenem und Gemaltem.“

2011



Arbeiten von Schülern der Parzivalschule
Aquarell/Wachs

 
„Was haben diese Bilder an sich, das die anderer gestandener KĂŒnstler, die wir hier bereits gezeigt haben, so wohl nicht aufbieten können? Es ist natĂŒrlich eine besondere Ausstrahlung, die man gĂ€nzlich nicht aufschlĂŒsseln können wird. Auf jeden Fall besitzen sie eine ĂŒberrumpelnde Unmittelbarkeit in ihrer Farbigkeit, die direkt ins Herz geht. Da wird nicht gemischt, bis alles nur noch Dunkelgrau erscheint! Das Grelle der Töne wirkt aber nicht beißend, sondern ist eingebettet in eine sehr gelungene Wahl des ĂŒbrigen Farbraumes. AugenfĂ€llig ist, dass wir es hier mit einer erkennbar zusammengehörigen Serie zu tun haben, deren Einzelwerke bei aller Gemeinsamkeit in Technik und Farbspektrum dennoch die jeweilige IndividualitĂ€t des KĂŒnstlers klar hervortreten lassen. Ähnlichkeit und Besonderheit ist hier ein sehr schönes Wechselspiel eingegangen. Es sind GemĂ€lde entstanden, die einen froher machen können.“

2010

Bodo Rott

Jungfrauenmilch
Lithographien

 


2010

Carola Bark

Do not go beyond the yellow line
Neue Zeichnungen und Fotografien

 


2010

Ursula Schwirzer

Aquarelle - Unterweges in den USA
Jazzpiano: Caroline Wegener

 
Ursula Schwirzer: Mein Konzept

Ausgangspunkt meiner Arbeitskonzeption ist mein großstĂ€dtisches Umfeld Berlin. Von diesem Gesichtspunkt her liegt der urbane Lebensraum des Menschen im zentralen Interesse meines Schaffens.

Ich sehe mich nicht als Vertreterin einer Malerei der Wahrzeichen Berlins, sondern ich registriere menschliche und rĂ€umliche Großstadtsituationen, wie sie ĂŒberall in unseren Metropolen zu finden sind. Als Metapher einer Stadt sind moderne Elemente der Außen- und Innenarchitektur ausschnittartig in meine Bildkompositionen eingebaut. Mich faszinieren konstruktive Strukturen in Verbindung mit malerischen Lichtsituationen verursacht zum Beispiel durch Neonreklamen oder Scheinwerfer. Die Farbigkeit von Reflexen auf glĂ€nzenden OberflĂ€chen verdoppeln die Wirklichkeit oder isolieren die Menschen hinter Glas und Metall.

Immer bestimmte auch die Architektur das stĂ€dtische Leben des Menschen und nahm prĂ€genden Einfluss auf seine Lebensformen. Mein prinzipielles Anliegen ist es, mit meinen Arbeiten ĂŒber die reine Dokumentation hinaus eine Interpretation unserer Zeit zu finden.

Website: www.ursula-schwirzer.de
März 2010

Harriet Groß

 

„Pausen Geräusche“

Harriet Groß ( geboren 1967 in München) graduierte 2002 an der Hochschule der Künste, Berlin als Meisterschülerin bei Prof. Marwan. In ihren Arbeiten verwebt sie Metall- und Papierschnitte mit Schnur- und Schattenzeichnungen zu Wandinstallationen, die Schwellen in Räumen bezeichnen. Ihre Arbeit ist mehrfach international in Galerien, Museen und Kunstmessen ausgestellt worden, u.a.Galerie Box, Berlin (2008, 2007), Mina Dresden Gallery, San Francisco, USA (2008), Intercity Prag Berlin, Saarländische Galerie, Berlin (2008), Galerie Manes, Prag (2007), Tease Art Fair, Köln (2007), Kunstsalon, Berlin (2006), Art Frankfurt, Frankfurt a. Main (2003, 2004), Kunstraum, Essen (2003), Ehem. Tschechisches Kulturzentrum, Berlin (2003), Centro Galego de Arte Contemporánea , Santiago de Compostela , Spanien (2003), Galerie Eva Poll, Berlin (2002), Galerie Art & Henle, Berlin (2002, 2004 ), Art Palace „Ukrainian House“, Kiew (1998). Stipendien und Preise umfassen Hof- und Fassadengestaltungen in der Gerichtstraße, Berlin ( 3. Preis), European Heritage Days, Project „The Cathedral“ in Kiew, Ukraine, Aufenthalt bei Nancy Spero & Leon Golub in Salzburg und am Royal College of Art in London. Ihre Arbeiten sind in der Sammlung des Centro Galego de Arte Contemporánea in Santiago de Compostela, Spanien zu finden. An Veröffentlichungen sind u.a.“ Pegadas de Luz“, CGAC, Spanien (2003),“ montags“ , UdK Berlin (2002) zu nennen. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

In Berlin ist Harriet Groß in der Galerie Axel Obiger vertreten

Januar 2010

Matthias Schlüter

 

Reisebilder - Arbeiten auf Leinwand

Eröffnung von Bodo Rott  

Oktober 2009

Julia Braun

 

Polaroids

 

August 2009

Marwan

 

Aquarelle

Parallel zur Ausstellung im Haus am Waldsee

 

Juni 2009

Menno Veldhuis

 

Gemälde

"SagŽ mir, wo ich stehen kann, und ich werde die Erde bewegen."
Archimedes

 

Bettina Lehfeldt

 

Malerei

1964 in Lörrach geboren, Abitur
Vorkurs, Malerei und Körperbewegung,
Grafikfachklasse SfG Basel/Schweiz, Abschluss als dipl. Grafikerin
Mitarbeit bei Anne Hoffmann graphic design in Basel
Umzug nach Berlin, freie Mitarbeit in verschiedenen Agenturen, verstärkt für 'dieseinen medienagentur' und für private Auftraggeber selbstständig tätig und seit 2008 Workshopleiterin des Vitra Design Museums Weil am Rhein.

Beschäftigung mit Malerei und Ausdrucksmalerei für Kinder, diverse Projekte in Schulen und Kindergärten.

 

März 2009

Hana Kuchlerova

 

Malerei

März 2009

Einführung: Dunja Schneider, Kunsthistorikerin, Nürnberg

Januar 2009

Ulugbek Ahmedov

 

Laila und Madnjun

Ulugbek Ahmedov wurde 1967 in Kokand in der Ukraine geboren.
Von 1985 bis 1987 war er Garnisonskünstler der sowjetischen Armee in Riga (Lettland). Danach studierte er in St. Petersburg (Russland) an der Höheren Kunstschule und Bildhauerei an der Akademie der Künste. Seit er 1999 bei Prof. Erhard Walter an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg ein Gaststudium absolvierte, lebt und arbeitet er in Hamburg.

Laila und Madjnun sind literarische Figuren aus der bekanntesten Liebeserzählung des Orient. Ihre Geschichte ähnelt in den Grundzügen der abendländlichen Tragödie von Romeo und Julia, die jedoch viel später entstanden ist. Die Liebenden Laila und Kais werden unter dem Einfluss ihrer Elternhäuser getrennt. Kais verzweifelt an seiner unerfüllten Liebe, er wird zu „Madjnun“, dem „Wahnsinnigen“, und verlässt seine Stadt, um fortan in der Wüste unter den wilden Tieren zu leben. Dort schreibt er Gedichte an Laila.
Die Geschichte ist im islamischen Kulturkreis von vielen anderen Dichtern und Erzählern bearbeitet worden und nimmt einen bedeutenden Raum in der Miniaturmalerei ein. In neuerer Zeit bildete sie sogar die Vorlage für Filme der sogenannten „Bollywood“-Industrie.