Eröffnung: Freitag, 26. April 2024 um 18 Uhr

Friedemann Grieshaber

Der gute Ort

1968 geboren in Ravensburg (D) / Ausbildung als Steinmetz / Auslandsreisen nach Israel und Ägypten / Studium der Bildhauerei in Stuttgart und Berlin bei Micha Ullman, Inge Mahn, Lothar Fischer, Rebecca Horn / 1998 Meisterschüler der HdK (UdK) Berlin / Stipendium aus dem Else-Heiliger-Fonds (EHF) der Konrad-Adenauer-Stiftung / Stipendium des Bundes und der Akademie der Künste Berlin für die Villa Serpentara, Olevano Romano (I) / Lehrauftrag für Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee / Realisierung privater und öffentlicher Kunst- und Bau-Projekte

 

"Friedemann Grieshabers Formensprache entwickelt sich aus den Grundkörpern, Würfel, Quader oder Prisma. Die Gerade ist gegenüber der Kurve bei weitem im Übergewicht. Egal in welchem Material er arbeitet, ob Skulptur in Beton, Bronze oder Eisen, oder ob er zeichnet, das “Haus”, die Behausung, und zwar jene mit einfachem Satteldach, findet sich als zentrales Motiv. Da darf man fragen, warum eigentlich? Naheliegend ist hier, den Werkstoff Beton mit dem Motiv “Haus” als Einheit zu sehen. Aber Friedemann Grieshaber baut keine Häuser, auch keine ganz kleinen, er transformiert die Idee des Hauses in eine offene Metapher. Das Haus dient ihm eher als Grundkörper, aus dem heraus er viele Aggregatzustände formuliert. Das Haus ist für ihn das, was das Gesicht für den Porträtisten ist: ein Medium für seinen künstlerischen Ausdruck." (aus der Eröffnungsrede von Matthias Hassenpflug)

Freitag, 19.01.2024
19:00 Uhr

Die Heinzelmännchen von Köln

Das Werkstattgespräch mit Klaus Ensikat eröffnet unsere Ausstellung mit den Originalen aus dem Kinderbuch

Mit seinem bekanntesten Gedicht „Die Heinzelmänn-chen von Köln” nimmt August Kopisch kleine und große Leser:innen mit in die wuselige Welt der berühmten Kölner Hausgeister. Heimlich sollen die Heinzelmännchen in Handwerksstuben geschlichen sein, um fleißig alle Arbeit zu erledigen – bis sich die neugierige Frau des Schneiders fragte, wer da so hilfreich Nacht für Nacht im Haus herumschleicht. August Kopisch, geboren 1799 in Bres-lau, war Maler, Dichter und Erfinder. Seine leichtfüßigen Verse sind nicht nur in Köln unsterblich geworden.

 

Klaus Ensikat, geboren 1937 in Berlin, ist einer der brillan-testen freischaffenden Buchkünstler der Gegenwart. Von 1995–2002 war er zudem Professor an der Hochschule für Gestaltung in Hamburg. Er erhielt zahlreiche Preise und wurde 1996 für sein Gesamtwerk mit der Hans-Christian-Andersen-Medaille, der höchsten internationalen Ehrung für die Illustration von Kinder- und Jugendbüchern, ausgezeichnet. Für den Kindermann Verlag illustrierte er unter anderem „Faust” von Goethe, „Die Räuber” und „Wilhelm Tell” von Schiller sowie das Leben von Magellan und Johannes Gutenberg.

Vernissage am 08. September um 19:30 Uhr mit Sekt und Gürkchen

Künstlerbücher und Objekte von Anne Deuter & Marianne Nagel

Anne Deuter studierte nach einem Bachelorabschluss in Kunstgeschichte und Bildende Kunst in Greifswald Buchkunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Seit 2015 ist sie selbstständige Buchkünstlerin, Buchkunstvermittlerin und Zeichnerin.

Marianne Nagel erwarb einen Bachelor Buchkunst in Kunstpädagogik an der Uni Leipzig. Danach studierte sie Buchkunst an der Burg Giebichenstein in Halle und arbeitet seit 2015 freiberuflich als Buchkünstlerin, Illustratorin und Buchkunstvermittlerin.

Zu dritt, mit Silas Schmidt von Wymeringhausen, eröffneten sie 2018 in Leipzig das Atelier für Buchkunst und Zeichnung „Objekte der Begierde“. Dort arbeiten sie – mittlerweile mit Luise von Rohden, statt Silas – zwischen Pressen, Papierregal, Tusche und der "Guillotine" - an ihrem künstlerischen Ausdruck, geben Buchbindekurse und laden hin und wieder ein, ihre Werke anzuschauen.

19.11.2022 bis Sommer 2023

Ulugbek Ahmedov

Fragen zu Form und Raum

Der Hamburger Künstler Ulugbek Ahmedov hat bei uns schon mehrmals ausgestellt, zuletzt seine imaginären Berg-Welten. Bei uns besonders beliebt sind seine Vasen, die er als Trägersystem für Differenzierungen in Größe und Farbigkeit begreift.

In seiner neuen Ausstellung erweitert er die in der Vase schon angelegten Dimension der Räumlichkeit, in dem er sie mit Hilfe von skulpturalen Gebilden und Regalen zu korrespondierenden Mehrheiten arrangiert.

Da wo ich bin

20. Juni 2022

Galerie

Kim Reuter

Da wo ich bin

Kim Reuter hat auf eine interessante Art die Oberfläche der Realität verlassen und sich auf einen Weg in eine Innerlichkeit begeben – so lautet meine These. Ausgehend von einem nahezu perfekten Fotorealismus führt ihr Weg also in eine „realistische Abstraktion“ weiter – falls das möglich ist. Bezeichnen möchte ich diese Bewegung mit Verinnerlichung.

Die „objektive“ oder foto-realistische Wirklichkeit schwindet zugunsten einer nahezu buddhistischen Bescheidenheit. Das Besondere daran ist, dass der Betrachter das vermeintlich Fehlende nun innerhalb des Betrachtungsprozesses unwillkürlich ergänzt. So sind die Gemälde von Kim Reuter nicht unfertig, im Gegenteil, sie werden auf der individuellen Betrachterebene erst recht lebendig.

Auch auf der Ebene der dargestellten Sujets fällt die abnehmende externe Vibration auf. Die Figuren sind entweder einzeln oder allenfalls als Kleingruppe zu sehen und immer eingefroren in einer recht alltäglichen Situation.

Eingebettet in einen eher angedeuteten, vielleicht - besser ausgedrückt - einen sich auflösenden, grundsätzlich hellen Raum, herrscht auch hier karmische Stille, durch die der Betrachter mit seinen Augen nach Anknüpfungspunkten zu „horchen“ beginnt. Erzählt uns Kim Reuter eine Geschichte? Vielleicht tut sie das, aber diese Geschichte klingt in jedem von uns anders. Diese Geschichte wird von der Leinwand hinaus in den Betrachter ausgelagert.

Und ein bisschen geheimnisvoll wird das Ganze, wenn wir uns daran erinnern, wie in der Zeit der Pandemie gewisse Geschichten sich ja auch ausgelagert d.h. verselbstständigt haben. Jeder von uns, vereinzelt zuhause, jeder versorgt mit den gleichen Informationen, machte plötzlich seine eigene Geschichte daraus. Wahrscheinlich geht diese Interpretation von Kim Reuters Bildern zu weit. Aber ich glaube, es zeichnet diese Bilder – gemalt eben in dieser bemerkenswerten Zeit der letzten zweieinhalb Jahren - aus, dass sie solche Gedanken wenigstens einschließen und damit zeigen, wie aktuell diese Gemälde aufgeladen, wie zeitgeisty sie doch verstanden werden können. […] (M. Hassenpflug, 10.06.2022)

Geträumte Abenteuer

6. Mai 2022
18:00 Uhr

Galerie

Max Slevogt

Geträumte Abenteuer
Jubiläumsausstellung

Vom märchenhaften Orient zum Wilden Westen von Amerika

Aus der Druckgrafiksammlung von Wieland Schütz

Fünfte und zugleich letzte Jubiläusausstellung

Die Ausstellung „Geträumte Abenteuer“ stellt Radierungen und Lithographien von Max Slevogt (1868-1932) aus der Sammlung Wieland Schütz zu diesem Thema zusammen. Es sind Bücher, Einzelblätter oder Teile aus Mappenwerken, wie „Ali Baba“ (1903), „Schwarze Szenen“ (1906), „Coranna“ von W. Claire (1907), „Lederstrumpf“ (1909), „Der Waldläufer“ von G. Ferry (1921), „Sindbad der Seefahrer“(1908) und „Die Inseln Wak Wak“ (1921).

SERIEN

24. September 2021

Galerie

Julia Braun

SERIEN

Wir zeigen Bilder aus allen bisher bei uns ausgestellten Werkgruppen (2009 Polaroids, 2011 behutsam, 2013 more than mongolia, 2015 birds flying high und 2017 Ladakh – surrender to stillness) sowie neu entstandene Mondfotografien und erstmal auch ein zeichnerisches Werk (siehe Bild) der Absolventin des Lette Vereins. So ergibt sich eine Werkschau, die sich über mehr als ein Jahrzehnt erstreckt. Treu geblieben ist sich Julia in ihrer schwebenden und zarten, fast streichelnden Art, ihre Umgebung wahrzunehmen und festzuhalten. In jeder Gruppe legt sie jedoch immer einen neuen Aspekt, Unschärfe, Farbe oder Überblendungen. Die letzten Arbeiten zeigen erst eine extreme Distanz: Julias Objekt ist der Mond. Am Ende steht eine Introspektion, eine Befreiung von der äußeren Abbildung, Julia beginnt zu zeichnen. Und auch hier erkennt man ihre höchst eigene sanfte, hingebende Herangehensweise.
(M. Hassenpflug, 24.09.2021)

www.juliabraun-fotografie.com

Neue Holzschnitte

3. November 2020

Galerie

Eva Pietzcker

Neue Holzschnitte

Falls jemand unter Kulturentzug leiden sollte, aber nicht weit weg fahren möchte, ist herzlich eingeladen, die neuen Holzschnitte unserer lieben Freundin Eva Pietzcker anzuschauen. Sie sind brillant und klar. Und geben einem Ruhe und Gelassenheit.

Eine Textstelle aus Byung-Chul Hans empfehlenswerter Einführung „Philosophie des Zen-Buddhismus“ (Reclam, 2002, S. 74 f.) finden wir zu diesen Bildern passend:

„Yün-chien rahmt sein Bild In die ferne Bucht kommen Segelboote zurück in die Worte ein: „Grenzenloses Land kommt in die Haarspitze des Pinsels herein. Segel sind in den herbstlichen Fluß gefallen und verborgen im abendlichen Dunst. Der letzte Abendschein ist noch nicht erloschen, doch beginnen schon die Lampen der Fischer zu flimmern. Zwei Greise in einem Boot sprechen gelassen vom Land Jiang-nan.“ Grenzen-los ist die Landschaft deshalb, weil sie fließt. Der abendliche Dunst verhüllt die Segel. Vom herbstlichen Fluß ist das Boot kaum zu unterscheiden. Hell und Dunkel vermischen sich. Und wo das grenzenlose Land in die Pinselspitze hineinkommt, ist der Maler die Landschaft. Er malt sich weg in die Landschaft. Der Maler spiegelt die Landschaft niemandig in sich. Die Landschaft malt die Landschaft. Sie führt den Pinsel.“

Eva Pietzcker, geb. 1966, arbeitet vor allem an Darstellungen unberührter Landschaften mit druckgraphischen Mitteln, vor allem der Technik des japanischen Holzschnitts. In ihren Arbeiten versucht sie Eindrücke von Einfachheit und Ursprünglichkeit wiederzugeben.

www.pietzcker.de

Die Holzschnitte können auch erworben werden, zu sehen sind sie bis zum 12. Februar zu unseren Öffnungszeiten.

WHO´S WHO IN GROSSBRITANNIEN UND DEM REST DER WELT UM 1900

28. September 2020
18:00 Uhr

Galerie

WILLIAM NICHOLSON (1872-1949)

WHO´S WHO IN GROSSBRITANNIEN UND DEM REST DER WELT UM 1900
ALS BREXIT NOCH EIN FREMDWORT WAR

In der Ausstellung zeigen wir aus der Sammlung von Wieland Schütz Arbeiten des zu interessanten englischen Jugendstilkünstlers William Nicholson (1872-1949). Die ausdrucksstarken Farbholzschnitte zeigen historische Porträts – von der Queen Victoria über Rudyard Kipling, Eleanora Duse und den deutschen Kaiser zum typischen britischen „Bobby“ und „Horse Guard“.

(Abbildung: William Nicholson, H.M. The Queen (Königin Victoria), 1897

Ins Ferganatal

22. Februar 2020
12:00 Uhr

Galerie

Ulugbek Ahmedov

Ins Ferganatal

Ulugbek Ahmedov, 1967 geboren in Kokand, Usbekistan

Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste, St. Petersburg Gaststudium bei Franz Erhard Walther, Hochschule für Bildende Künste, Hamburg lebt und arbeitet in Hamburg

www.ahmedov-skulpturen.de

Schichtungen

31. August 2019
12:00 Uhr

Galerie

Susanne Ruoff

Schichtungen

Samstag, 31. August 2019, 12 Uhr

Susanne Ruoff, geboren 1959 in Köln, studierte von 1981-1986 Malerei an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Bachmann. Schon während der Studienzeit entwickelten sich ihre Arbeiten aus der Fläche heraus in die Dreidimensionalität, zunächst als Collage, dann als Objekte aus gefundenen Materialen.
Heute ist Holz das hauptsächlich verwendete Material. Die Arbeiten hängen an der Wand oder von der Decke und dehnen sich gleichzeitig in den Raum aus. Wie Linien auf dem Papier, werden die Umrisse abstrakter Formen in den Raum gezeichnet, wobei die Leere zwischen den einzelnen Teilen integraler Bestandteil der Objekte ist. Immer ist das Moment der Bewegung der Linienführung inhärent, zudem in der Staffelung und der Doppelung der Formen durch Schattenwurf, und schließlich in der Beweglichkeit der frei hängenden Arbeiten selbst.

http://susanne-ruoff.de

Visionen bauen

3. Mai 2019
18:00 Uhr

Galerie

Rebecca Raue

Visionen bauen

Rebecca Raue hat bei Georg Baselitz und Rebecca Horn an der Universität der Künste Berlin studiert. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und öffnen den Raum für inneres Reisen und Reflexion. Sie fungieren als Spiegel, sind Momentaufnahmen, die auf komplexe gesellschaftliche Inhalte verweisen und gleichzeitig ganz individuelle Geschichten erzählen. Durch Figuren, Farben und Textfragmente gelingt es der Künstlerin, die Betrachterinnen und Betrachter auf spielerische Weise mit den eigenen inneren Landschaften zu konfrontieren und ihnen Mut zum Austausch zu machen. Auch regt sie zur Kontemplation über die Zukunft an – insofern kann der Titel der Ausstellung „Visionen bauen“ durchaus als Aufforderung verstanden werden.

In die feuchten Wälder gehen

16. Februar 2019
12:00 Uhr

Galerie

Bodo Rott

In die feuchten Wälder gehen

Der Meisterschüler (*1971 in Bayern) von Johannes Grützke und Klaus Fußmann entwickelte seine Malerei ständig weiter; er ist ein Energiewunder an malerischer und zeichnerischer Kreativität. Vertiefte er sich vor einer Weile in die Technik der Lithografie, ist es zur Zeit u.a. die seltene Kunst Monotypie. Seine aktuellen großformatigen Ölgemälde (siehe Bild) spielen verblüffend mit der Tiefe des Raumes und nehmen dabei leichtfüßig Bezug zur Kunstgeschichte. Aufwändig gestaltete Details werden verschwenderisch eingesetzt, das Auge will einem beim Betrachten schier übergehen. Eine intelligente Verspieltheit gepaart mit technischer Meisterschaft sind Bodos Kennzeichen. Wahrnehmung, Perspektive und die Grenzen der flächigen Malerei sind immer seine Themen.
Mehr zu Bodos Bildern auf: www.bodorott.de

Die persönliche Anwesenheit ist nicht erforderlich

28. September 2018
17:00 Uhr

Galerie

Sascha Kürschner

Die persönliche Anwesenheit ist nicht erforderlich

Sascha Kürschner (1967 in Dachau geboren) lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Malerei an der UdK, Berlin. Kürschners Werk umfasst Malerei, Zeichnung, Objekte, Video, Fotografie sowie Installationen. Er versteht seine Arbeit als eine Art Bestandsaufnahme und seismographische Reflexion über die conditio humana. Ein Versuchsfeld im Spannungsverhältnis von Freiheit/Sicherheit, Chaos/Ordnung, Hoffnung/Angst. Präsent, wenn auch nicht immer dargestellt, sind Menschen oder Menschliches. Alles kreist um das ewige, rauschhafte Thema der aufgewühlten Herzen mit Verweisen auf deren Schattenseiten. Eine künstlerische Erzählung die die Wunden bemerkt, aber nicht den Finger hineinlegt. Ähnlich dem Judo, wo man zunächst das Fallen erlernt, handeln Kürschners Arbeiten vielleicht vom Fallen, oder dem Moment kurz davor oder danach. Die Ergebnisse seiner künstlerischen Erkundungen waren in zahlreichen Ausstellungen im In und Ausland zu sehen.

www.saschakuerschner.com

horizontal

16. Juni 2018
12:00 Uhr

Galerie

Daniela Pukropski

horizontal



bis 08.09.2018









(Abbildung: I-2014, 43 x 30 cm, Öl auf Karton/MDF)

Götter und Helden

4. Mai 2018
19:00 Uhr

Galerie

Lovis Corinth

Götter und Helden
Sammlung Wieland Sch

Wieland Schütz, Kenner und Sammler von Druckgraphiken, hat schon zweimal seine Schätze bei uns gezeigt. Ihm macht das viel Spaß, uns alle erfreuen seine kaum bekannten Pretiosen. Wann kann man denn bitteschön ein Mappenwerk einmal ausgiebig und gerahmt in Gänze bewundern? Eben! Lovis Corinth (1858-1925) war nicht nur ein großer Maler, er schuf auch viele einzigartige Drucke, von denen 12 Radierungen aus dem Zyklus „Antike Legenden“ für kurze Zeit bei uns zu sehen sein werden.

Figurationen – Keramik

15. September 2017
18:00 Uhr

Galerie

Ulugbek Ahmedov

Figurationen – Keramik

bis 27.01.2018

LADAKH

18. März 2017
18:00 Uhr

Galerie

Julia Braun

LADAKH
surrender to stillness

Fotografien von Julia Braun

 www.juliabraun-fotografie.com

BILDNISSE IM PAPIER

20. Januar 2017
18:00 Uhr

Galerie

Alexej Tchernyi

BILDNISSE IM PAPIER

Alexej Tchernyis Pinsel ist das Cuttermesser. Seine Imagination vollzieht sich im Millimeterbereich der Papierstärke. Seine unglaublichen Werke sind zunächst unsichtbar. Dann erscheinen sie wie märchenhafte Magie. (Abbildung: Kirschen, Auschnitt, Papier, 2016)

HOLZSCHNITTE

25. Juni 2016

Galerie

Eva Pietzcker

HOLZSCHNITTE

Eva Pietzckers Holzschnitte entdeckten wir durch ein tolles Buch im Vacat Verlag, Potsdam (Eva Pietzcker: Berge und Flüsse – Japanische Holzschnitte, http://www.vacatverlag.de/titel/berge-und-fluesse/). Nach einem sehr schönen Werkstattbesuch konnten wir diese Ausstellung mit Eva Pietzcker verabreden.

Der Werkzyklus „Berge und Flüsse“ der in Berlin lebenden Künstlerin Eva Pietzcker fasziniert durch einen vollkommen neuen Blick auf eine zutiefst vertraute Welt.

Die in der Technik des japanischen Holzschnitts geschaffenen Drucke zeigen nur das, was das Auge sieht — und dennoch erblicken wir in den Bildern unsere Umgebung wie zum ersten Mal. In siebenjähriger Arbeit entstand eine Reihe von Holzschnitten, die auf Reisen in Deutschland, Nordamerika und Japan vor Ort gezeichnet und im Atelier in Holzblöcke geschnitten und gedruckt wurden. Eva Pietzcker arbeitete schon während ihres Kunststudiums mit Schwerpunkt auf Druckgraphik. 2003 erlernte sie in Japan die Technik des traditionellen japanischen Holzschnitts mit Wasserfarben und Handabreibung, die sie in den folgenden Jahren in ihren dadurch stark malerischen Holzschnitten zu handwerklicher Perfektion brachte. Der Buchtitel „Berge und Flüsse“ (shan chuan), steht im Chinesischen für Landschaft und bedeutet sehr viel mehr als nur deren Abbildung.

Das Werk zeigt einen Wechsel von farbigen und schwarz-weißen Kompositionen zwischen Realismus und Abstraktion. Niemals verlässt die Künstlerin das Feld der unmittelbaren, intensiven Erfahrung. (Text: Vacat Verlag)

www.pietzker.de

„Die Zauberflöte”

21. Mai 2016
12:00 Uhr

Galerie

Radierungen von Max Slevogt

„Die Zauberflöte”
unter Verwendung der originalen Notenschrift Mozarts, Paul Cassirer, Berlin 1920

„Die Zauberflöte“, Oper von Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder.

1791 Uraufführung in Wien, ein Jahr vor Mozarts Tod. 1792 deutsche Erstaufführung konzertant in Zittau. Szenische Erstaufführung in Augsburg. 1789 erster und einziger Besuch Mozarts in Berlin. 1794 Erstaufführung der Zauberflöte in Berlin. 1816 Karl Friedrich Schinkel entwirft die berühmten Bühnenbilder mit dem nächtlichen Sternenhimmel für die Königliche Oper. 1872 Mozarts originale Notenschrift zur „Zauberflöte“ gelangt in die Preußische Staatsbibliothek.1920 entstehen die Radierungen und die Aquarelle zur Zauberflöte von Max Slevogt in Berlin. 1928 Slevogt entwirft die Bühnenbilder für eine Neuinszenierung an der Staatsoper.

Zu den ausgestellten Graphiken von Max Slevogt (1868-1932).
Der Radier-Zyklus und die Aquarelle entstanden beide 1920 in Berlin, die Radierungen als 17. Werk der „Pan“-Presse bei Paul Cassirer (Werkverzeichnis Rümann 67, Söhn 230-276), die Mappe mit den 14 Aquarellen als 25. Druck der Marées-Gesellschaft im Lichtdruck-Verfahren nach den Originalen in der Kunsthalle Mannheim (Werkverzeichnis: Rümann 66a, Rodenberg 369). Auflagen: Radierungen 100 Exemplare, Mappe mit Aquarell-Lichtdrucken 300 Exemplare. Die Radierungen sind in bedeutenden öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter Kupferstichkabinett Berlin, Albertina Wien und Museum of Modern Art, New York.

LICHTSCHNITTE – FARBIG UND TRANSPARENT

20. Februar 2016
12:00 Uhr

Galerie

Regina Poly

LICHTSCHNITTE – FARBIG UND TRANSPARENT
Papierarbeiten der Landschaftsarchitektin Regina Poly (1942-2014)

Mit einer Einführung von Hanns Zischler

„Regina Polys Scherenschnitte sind nicht nur Kunstwerke eigenen Rechts, sondern auch urbanistische Analysewerkzeuge: Polys Raumabstraktionen machen schlagartig sichtbar, was etwa Problem und Chance des Kulturforums sind. In ihrer Sicht der Neuen Nationalgalerie liegen die Bauten des Potsdamer Platzes wie bunte Überseefrachter in einem Hafenbecken. Entfernte man, wie Poly es tut, den Wirrwarr aus Straßen, Bushaltestellen, Bäumchen, Hügeln, Buckeln und Parkbuchten, hinter denen die ohnehin heterogene Architektur optisch versandet, entstünde eine wohltuend klare, die disparaten Elemente zusammenbindende Leerfläche.“
Niklas Maak.

www.alpheus-verlag.de

Malerei

19. September 2015
12 Uhr

Galerie

Kim Reuter

Malerei

Über den Bildern von Kim Reuter liegt eine intime Stille, sie strahlen Ruhe und Gelassenheit aus. Die Sujets der Künstlerin sind vor allem die klassischen: Porträt, Landschaft, Interieur und Stillleben. Doch sie hält sich nicht an Klassifizierungen: Die Dinge überschneiden sich, Grenzen sind fließend. Die Farbigkeit wirkt „wohltemperiert“, ihre physiognomischen Ausdrucksmöglichkeiten sind vielfältig. Hinzu kommt das virtuose Spiel des Lichts: weite, fast monochrome Himmel, Reflexe auf dem Wasser, die zahllosen Grüntöne einer Waldlandschaft, die Modellierung eines Gesichts. All das geschieht weitab von detailversessenem Naturalismus: Ihre Bilder sind streng gebaut, Farbfleck reiht sich an Farbfleck, Bildausschnitte wirken wie autonome abstrakte Gemälde. Die feinsinnige, intelligente und zugleich sensible Malerei berührt in ihrem Gesamtklang zutiefst.
(Quelle Jovis Verlag)

Die Ausstellung ist weiter zu sehen bis zum 31.01.2016

www.kimreuter.de

In den Öffnungszeiten:

Mo – Fr 9 – 19 Uhr

Sa 9 – 14 Uhr

birds flying high

14. März 2015
18:00 Uhr

Galerie

Julia Braun

birds flying high

www.juliabraun-fotografie.de

O.T.

20. September 2014
12:00 Uhr

Galerie

Ulugbek Ahmedov

O.T.

Ulugbek Ahmedov studierte an der Akademie der Künste in St. Petersburg und absolvierte ein Gaststudium bei Franz Erhard Walther an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Es ist seine zweite Ausstellung in unserer Buchhandlung.

www.ahmedov-skulpturen.de

Aquarelle

18. Juni 2014
18:00 Uhr

Galerie

Kwang Lee

Aquarelle
Schlachtensee |Krumme Lanke | Fischtal

ILIAS

3. Mai 2014
12:00 Uhr

Galerie

Max Slevogt

ILIAS
Homers Epos vom Trojanischen Krieg, 2 lithographische Zyklen

Max Slevogt (1868 – 1921) war ein besessener Maler und Zeichner. Auch als Buchillustrator hat er ein beachtliches Werk hinterlassen.

Wieland Schütz, Berliner Sammler von Druckgrafiken, zeigt zum ersten Mal zwei Zyklen dieser seltenen Arbeit.

Vernissage: 12 Uhr

Dauer der Ausstellung:

3.05. – 14.06.2014

Öffnungszeiten: Mo – Fr. 9 – 19, Sa 9 – 14 Uhr

Freisteller

15. Februar 2014
12:00 Uhr

Galerie

Tan Kadam

Freisteller

Tan Kadams Freisteller-Photographien wirken im ersten Moment sachlich, klar und dokumentierend. Man glaubt etwas Vertrautes zu sehen: Pflanzen. Doch trotz der akribisch festgehaltenen kleinen Details wird ihre Echtheit in Frage gestellt. Sie sind nicht verortet, sie haben (bis auf wenige Ausnahmen) keinen Boden, keinen Bezug zur Umwelt, werfen keinen Schatten. Sie sind befreit von Zeit- und Raumbezug. Das Figürliche tritt beim zweiten Blick in den Hintergrund und die Leere rückt in den Fokus. Absence. Die Abwesenheit des natürlichen Rahmens erschafft eine neue Präsenz: Die der Abstraktion. Das isolierte Motiv, freigestellt auf ultraweißem Grund, wirkt hyperreal. Erzielt wird dieser hyperreale Effekt durch den Herstellungsprozess der Fotos. Die Titelgebende Freistellung spielt sich bereits in der Natur ab: Ein weißer Stoff trennt die Pflanze von der Umwelt, die mit unterschiedlichen Tiefenschärfen fotografiert wird. Durch die verschiedenen Fokussierungen und dem Zusammenspiel von natürlichem und künstlichem Licht wird eine Überschärfe erzielt, durch die sich die Fotos auszeichnen.

Der Künstler:
Tan Kadam ist 1968 in Stuttgart geboren, in Istanbul aufgewachsen, lebte viele Jahre in Paris und pendelt heute zwischen Berlin, Paris und Istanbul.

www.tankadam.com

Betrachtungen eines Außenseiters II

12. September 2013

Galerie

Edward B. Gordon

Betrachtungen eines Außenseiters II

Sehr viele kennen den Berliner Künstler Edward B. Gordon. Manche Leser der „Zeit“ erinnern sich vielleicht an ein komplettes Heft, das er illustrierte, und Leser der Taschenbuchausgabe von Moritz von Uslars „Deutschboden“ haben sicher noch das Cover vor Augen, das Edward B. Gordon beisteuerte. Doch die allermeisten, mehrere Tausend sind es jeden Tag, verfolgen den täglichen Blog http://edwardbgordon.blogspot.de/ oder haben ihn abonniert, und bekommen so Tag für Tag das „Bild des Tages“ auf den Rechner geschickt. An jedem einzelnen Tag malt Edward B. Gordon sein Berlinbild, und das seit mehr als sechs Jahren! In dieser Zeit hat sich Gordon mit seinen Ansichten die Herzen seiner Abonnenten erobert und zugleich ein Werk geschaffen, das in dem Buch „Edward B. Gordon – Bilder einer Stadt“ (Kein & Aber) einen Beobachter der Metropole vorstellt, wie es ihn seit Lesser Ury nicht mehr gab. Seine Tagesbilder wie auch seine größeren, auch ganz großen Formate, zeigen sehr gerne Bewohner der Hauptstadt inmitten ihrer Architektur. Es ist das Licht, das Edward B. Gordon so meisterhaft einsetzt, das den Personen eine magische Intimität und den Gebäuden eine so erstaunliche Gegenwärtigkeit gibt. Edward B. Gordon kondensiert dabei einen Moment, und die von ihm gesetzten Lichtreflexe machen diesen zu „unserem“, das Bild wird, wie Frank Schirrmacher in seiner Einleitung zu „Bilder einer Stadt“ treffend geschrieben hat, zu „unserem Bild“ unserer Stadt.

Landschaften

8. Juni 2013
12:00 Uhr

Galerie

Daniela Pukropski

Landschaften

more than us

23. Februar 2013
12 Uhr

Galerie

Julia Braun

more than us
mongolia

Mit Musik von Marcel und Herr Wiesner

http://www.juliabraun-fotografie.com/

Lesen und Musizieren

22. September 2012
12:00 Uhr

Galerie

Bernd Baader

Lesen und Musizieren
Malerei mit Chinesischer Tusche

Bernd Baader (*1937) studierte Grafik und Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Danach begann seine berufliche Tätigkeit als Grafikdesigner im Süddeutschen Rundfunk Stuttgart (heute SWR).

Seit 1975 beschäftigt er sich neben seinem Beruf intensiv mit dem Dadaismus. Sein Onkel, Johannes Baader, war Mitbegründer dieser Bewegung. Es entstanden in einer Forschungstätigkeit eine Rundfunksendung über den Berliner Dadaismus sowie Dokumentationsausstellungen und Vorträge in Freiburg und Stuttgart in Zusammenarbeit mit den Musikhochschulen.

1979 begann Bernd Baader mit der Aquarellmalerei und fand neue Wege zur Landschaftsdarstellung. Etwa 1985 wandte er sich der Tuschemalerei zu. Seine Beschäftigung mit der japanischen Sprache und den Wurzeln der hebräischen Sprache im Werk des Philosophen Friedrich Weinreb und durch das Schreiben der Schriftzeichen mit Pinsel und Feder war er angeregt, eigene Techniken und kalligraphische Ausdrucksformen für seiner Malerei zu entdecken und weiter zu entwickeln. Die Darstellung des Menschen rückte nun in das Zentrum und fand Ausdruck in verschiedenen Motivzyklen und Bewegungsstudien.

Etwa 40 Ausstellungen sind seit 1982 an vielen Orten gezeigt worden.

Caravan

16. Juni 2012
16:00 Uhr

Galerie

Matthias Röhrborn

Caravan

Matthias Röhrborn:
1968 geboren in Berlin, lebt in Berlin
1989-1996 Studium der Malerei an der Hochschule der Künste Berlin, Meisterschüler
1995 Austauschstipendium School of Fine Art, Winchester, England


"Caravan 30",
Öl auf Leinwand,
2012,
35 x 35 cm

www.roehrborn.net

natura-naturata-naturans II

31. März 2012
12:00 Uhr

Galerie

Carolin Wachter

natura-naturata-naturans II
Porzellan und Fotografie

Welche Rolle spielt der Mensch innerhalb des Systems „Natur“ und wo ist sein Platz zu finden? Was ist Natürlichkeit?

In den Arbeiten untersuche ich das Verhältnis von Subjekt und Landschaft. In der Natur erzeugt ein Strommast, eine Straße, ein Viehwasserfass - also Instrumente des Menschen - ein mir vertrautes Gefühl. Diese Gegenstände machen deutlich, dass der Mensch sich innerhalb der Natur eingerichtet hat und abhängig von dieser, in ihr lebt. Es gibt Verweise auf den Menschen und seine Kultur. In diese Landschaft füge ich Objekte oder Handlungen ein. Das subjektive Ausloten von Nähe und Distanz zur Umgebung wird in unterschiedlicher Weise in realer und dargestellter Landschaft von mir bearbeitet.
Der Naturbezug in meiner Arbeit stellt sich durch Material, Ort und Herangehensweise her. Ich verwende Porzellan, Fotografie und Video, um ortsbezogene Situationen zu inszenieren.

*natura naturata (geschaffene Natur) – natura naturans (schaffende Natur)

www.carolinwachter.com

Malerei

5. November 2011
12:00 Uhr

Galerie

Kim Reuter

Malerei

Mehr Info unter: www.kimreuter.de

Malerei

27. August 2011
12:00 Uhr

Galerie

Beatrix Grohmann

Malerei

behutsam

15. Juli 2011
19:00 Uhr

Galerie

Julia Braun

behutsam

„Das intime, private Format dieser Arbeiten lässt den Betrachter näher rücken und Details der komplexen Bilder entdecken. In welchen Räumen wird da gesucht? Das ist schwer zu sagen, wir sehen Teile von Landschaften, ohne diese an einer Horizontlinie festmachen zu können. Stattdessen sehen wir Einschreibungen und Schraffuren, die die Verortung freilich nicht weiterführen. Wir sehen Figuren und Objekte, wie z.B. Blätter und Blüten von Pflanzen, die sich in diesem von Farbe gefüllten, nur vom Passepartout begrenzten Raum, wie im Schwebezustand aufhalten. Julia Braun prüft in ihren Collagen, wie die Erfahrung, die man aus der Ferne mit in die Heimat nimmt sich durch den Alltag daheim wieder verändert. Diese Transformation findet seine formale Entsprechung in dem Überblenden von fotografischen Ebenen. Eine Ebene nimmt als Ausgang in jedem dieser Bilder ein Photo von einem konkreten Ort oder einer Begebenheit. Hinzu treten die Abbilder von Pflanzenfunden oder Geschriebenem und Gemaltem.“

Arbeiten von Schülern der Parzivalschule

19. Februar 2011
12:00 Uhr

Galerie

Arbeiten von Schülern der Parzivalschule
Aquarell/Wachs

„Was haben diese Bilder an sich, das die anderer gestandener Künstler, die wir hier bereits gezeigt haben, so wohl nicht aufbieten können? Es ist natürlich eine besondere Ausstrahlung, die man gänzlich nicht aufschlüsseln können wird. Auf jeden Fall besitzen sie eine überrumpelnde Unmittelbarkeit in ihrer Farbigkeit, die direkt ins Herz geht. Da wird nicht gemischt, bis alles nur noch Dunkelgrau erscheint! Das Grelle der Töne wirkt aber nicht beißend, sondern ist eingebettet in eine sehr gelungene Wahl des übrigen Farbraumes. Augenfällig ist, dass wir es hier mit einer erkennbar zusammengehörigen Serie zu tun haben, deren Einzelwerke bei aller Gemeinsamkeit in Technik und Farbspektrum dennoch die jeweilige Individualität des Künstlers klar hervortreten lassen. Ähnlichkeit und Besonderheit ist hier ein sehr schönes Wechselspiel eingegangen. Es sind Gemälde entstanden, die einen froher machen können.“

Jungfrauenmilch

18. September 2010
12:00 Uhr

Galerie

Bodo Rott

Jungfrauenmilch
Lithographien

Do not go beyond the yellow line

3. Juli 2010
12:00 Uhr

Galerie

Carola Bark

Do not go beyond the yellow line
Neue Zeichnungen und Fotografien

Aquarelle - Unterweges in den USA

8. Mai 2010
12:00 Uhr

Galerie

Ursula Schwirzer

Aquarelle - Unterweges in den USA
Jazzpiano: Caroline Wegener

Ursula Schwirzer: Mein Konzept

Ausgangspunkt meiner Arbeitskonzeption ist mein großstädtisches Umfeld Berlin. Von diesem Gesichtspunkt her liegt der urbane Lebensraum des Menschen im zentralen Interesse meines Schaffens.

Ich sehe mich nicht als Vertreterin einer Malerei der Wahrzeichen Berlins, sondern ich registriere menschliche und räumliche Großstadtsituationen, wie sie überall in unseren Metropolen zu finden sind. Als Metapher einer Stadt sind moderne Elemente der Außen- und Innenarchitektur ausschnittartig in meine Bildkompositionen eingebaut. Mich faszinieren konstruktive Strukturen in Verbindung mit malerischen Lichtsituationen verursacht zum Beispiel durch Neonreklamen oder Scheinwerfer. Die Farbigkeit von Reflexen auf glänzenden Oberflächen verdoppeln die Wirklichkeit oder isolieren die Menschen hinter Glas und Metall.

Immer bestimmte auch die Architektur das städtische Leben des Menschen und nahm prägenden Einfluss auf seine Lebensformen. Mein prinzipielles Anliegen ist es, mit meinen Arbeiten über die reine Dokumentation hinaus eine Interpretation unserer Zeit zu finden.

Website: www.ursula-schwirzer.de